Architekturen der Hoffnung – was die Bildung von Psychiatrien lernen kann.

Wir haben Orte für Systeme gebaut, an denen die Symptome werden, deren eigene Ursache sie sind. Wir arbeiten in Büros, die vielfach nicht zu kreativer Ko-Kreation einladen. Wir lernen und lehren an Orten, deren Gestaltung uns nicht zum freien Denken inspiriert und in Supermärkten wird unsere ganze, sinnliche Entfremdung von der Natur überdeutlich.

Die Frage ist: Was für Orte brauchen wir, um zu lernen? Um zu arbeiten, um zu leben? Um zu heilen? Wie müssen sich diese Orte anfühlen? Wie sollen sie riechen? Was für Orte brauchen wir, um uns selbst als Menschen zu erfahren und weiterzuentwickeln?

In ihrem Ted Talk, spricht Hannah Hull über das Design von neuen Orten der Heilung für psychisch kranke Menschen. Und sie tut das aus der Perspektive von Menschen, die selbst in Psychiatrien untergebracht waren oder sind. Das Beeindruckende ist, dass sich die entwickelten Vorstellungen und Utopien mit den Bedürfnissen aller Menschen decken. Mit Deinen. Mit meinen. Mit unseren. Und so zeichnet dieser Talk Visionen von Orten, die uns allen gut tun würden und er zeichnet die Utopie heilsamer Bildungsorte. Die Fragen, im Zentrum dieses Talks, werden so zu Antworten auf unsere eigenen bildungsarchitektonischen Wünsche, Visionen und Hoffnungen. Im Großen und im Kleinen!

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